Perso­nal­ver­ant­wort­liche setzen verstärkt auf digitale und inter­na­tionale HR-Lösungen

Der Arbeits­alltag in den Perso­nal­ab­tei­lungen deutscher Unter­nehmen hat sich seit unserer vorhe­rigen Report­ausgabe im Jahr 2022 stark verändert. Zahlreiche welt- und wirtschafts­po­li­tische Heraus­for­de­rungen erschweren die Mitar­bei­ter­planung deutlich. Umso entschei­dender sind moderne, flexible als auch inter­na­tionale Perso­nal­lö­sungen, die sich mit anstei­gender Tendenz auch bei unseren Kunden vor Ort etablieren. So das Ergebnis des DEKRA Arbeit Gruppe HR-Reports 2026, der auf einer anonymen Online-Umfrage unter mehr als 100 Perso­nal­ent­scheidern in Deutschland beruht.

 

Allge­meine Perso­nal­si­tuation und Mitar­bei­ter­pro­gnose 2026

Trotz angespannter Wirtschaftslage war die allge­meine Mitar­bei­ter­si­tuation bei den Umfra­ge­teil­nehmern in 2025 überwiegend stabil (37,7 Prozent) oder sogar leicht ansteigend (27,7 Prozent). Rund 86 Prozent der Unter­nehmen berichten dennoch von einem negativen Einfluss auf ihre interne Perso­nal­ent­wicklung durch gestiegene Energie‑, Rohstoff- und Liefer­kosten. Knapp gefolgt von Negativ­ef­fekten durch einen weiterhin anhal­tenden Fachkräfte- und Bewer­ber­mangel, der bei circa acht von zehn Betrieben klar spürbar war (81,4 Prozent). Kein Wunder also, dass in diesen heraus­for­dernden Zeiten auch die Zeitarbeit, als flexible Mitar­bei­ter­lösung mit knapp 41 Prozent eine nach wie vor sehr hohe Relevanz hat. Für circa 31 Prozent der Firmen war die gewerb­liche Arbeit­neh­mer­über­lassung in 2025 sogar ein sehr wertvoller oder in 11,9 Prozent der Fälle extrem wichtiger Perso­nal­faktor.

 

Digitaler Wandel im HR-Bereich

Neben den indivi­du­ellen Mitar­bei­ter­ent­wick­lungen vor Ort, haben wir die Perso­nal­ver­ant­wort­lichen auch nach ihrem eigenen Digita­li­sie­rungs­stand im HR-Bereich gefragt. Mit einer zuletzt klar anstei­genden Nutzung als auch zunehmend positi­veren Bewertung moderner, digitaler Anwen­dungs­tools. Auch wenn rund 62 Prozent der Unter­nehmen ihren eigenen digitalen Fortschritt noch als eher durch­schnittlich bewerten, sieht jeder fünfte Perso­nal­ver­ant­wort­liche darin eine sehr positive Entwicklung. Insbe­sondere auch mit Blick auf neue KI-Anwen­dungen im HR-Alltag. Mehr als die Hälfte der Befragten sprechen mittler­weile von positiven (40,6 Prozent) oder gar äußerst positiven Zukunfts­op­tionen (14,9 Prozent), was im Vergleich zu den Ergeb­nissen im Jahr 2022 einen effek­tiven Aufwärts­trend vermittelt.

 

Inter­na­tio­naler Fachkräf­te­aus­tausch als Wirtschafts- und Erfolgs­faktor

Auch die Perso­nal­ent­wick­lungen und Prognosen zum Einsatz von auslän­di­schen Mitar­beitern aus der EU und Nicht-EU-Ländern zeichnen laut unserer Umfrage ein klar anstei­gendes Gesamtbild. Über die Hälfte unserer Kunden­un­ter­nehmen (52 Prozent) gaben an, dass sie im Vorjahr mindestens 15 Prozent an EU-Mitar­beitern beschäf­tigten. Bei knapp jedem dritten Unter­nehmen lag dieser Wert sogar bei mehr als 50 Prozent. Nicht ganz so stark, aber dennoch mit einer ähnlich aufstei­genden Tendenz, verhält sich die Situation beim Personal aus Nicht-EU-Ländern. Immerhin knapp 22 Prozent der Unter­nehmen sprechen hier von einem Anteil von über 15 Prozent an dieser inter­na­tio­nalen Mitar­bei­ter­gruppe. Und auch die Prognosen für beide HR-Zielgruppen fallen mittel- bis langfristig weiter ansteigend aus.

 

„Die Ergeb­nisse unseres DEKRA Arbeit Gruppe HR-Reports 2026 bestä­tigen nicht nur unsere tagtäg­lichen Erfah­rungs­werte mit unseren Kunden­un­ter­nehmen, sondern zeichnen auch ein sehr klares, wertvolles Zukunftsbild unseres natio­nalen Arbeits­marktes“, sagt Suzana Bernhard, Vice President der DEKRA Arbeit Gruppe. „Sowohl der anstei­gende Bedarf an flexiblen, digitalen oder auch KI gestützten HR-Dienst­leis­tungen, als auch der Anteil dringend benötigter, zusätz­licher Fachkräfte aus aller Welt, ist für uns seit einiger Zeit klar erkennbar und auch Teil unserer neu ausge­rich­teten Portfo­lio­stra­tegie.“ Die Gründe hierfür liegen jedoch nicht nur in der aktuell angespannten Weltwirt­schaftslage mit konti­nu­ierlich wechselnden Produktions‑, Liefer- und Handels­be­din­gungen. Auch rein nationale Faktoren wie der demogra­fische Wandel oder auch innen­po­li­tische Vorgaben zahlen auf die fortlau­fenden Entwick­lungen in der Perso­nal­branche nachhaltig mit ein.

 

Weitere Details und Inhalte zu diesen Themen finden Sie in der Gesamt­ausgabe unseres DEKRA Arbeit Gruppe HR-Reports 2026, die ab heute als Ansichts- oder Downloa­dex­emplar auf unserer Website kostenfrei zur Verfügung steht.